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Die Rose - Königin der Blumen

Es gibt viele Rosenfreunde und es werden immer mehr. Viele der Neuenthusiasten wissen aber manchmal nicht recht wie Sie mit Ihren Zöglingen umgehen sollen.


Nun hier ein paar Ratschläge oder Denkanstöße:


Die Rose ist eine  tief wurzelnde Pflanze, d. h. bei der Einpflanzung sollte das berücksichtigt werden. Aber das heißt nicht, dass der Boden dort so tief ausgewechselt werden sollte o.ä. mehr. Je nach dem, woher die Pflanze stammt (Rosengärtner aus der Region, Versandhaus…) braucht die Pflanze natürlich kürzer oder länger zum Akklimatisieren.


Wichtig ist: Rosen lieben einen gut versorgten (nicht überdüngt), tiefgründigen Boden. Der pH-Wert sollte bei alten Sorten eher bei 6,5 liegen. Neue Sorten kommen auch mit niedrigeren Werten, aber nicht unter pH-Wert 5,8, aus.


Für das Aufarbeiten des Bodens empfiehlt sich Gartenboden mit Kompost und Bodenverbesserern (wie z.B. Agrostim® Z und Kakaoschalen) zu mischen. Nehmen Sie Abstand von torfhaltigen Erden (siehe Rückseite der Erdsäcke). Torf ist im gewerblichen Anbau zwar gebräuchlich, weil einfach mit Nährstoffen steuerbar, aber im Privatgarten sollten Sie davon Abstand nehmen. Die Rose soll sich eingewöhnen und benötigt dazu keine beigemischten fremden Böden.


Düngung reicht normal einmal im Jahr, aber bitte organisch. Dabei sollte der Dünger (wie z. B. Condit) auch Naturmineralien enthalten. Eine Versorgung mit organischem Mulch, wie der Kakaoschale hilft zusätzlich. Die Kakaoschale (COCOA)  versorgt den Boden mit Nährstoffen, schafft eine lockere Oberfläche, die durchlässig ist für Wasser und Luft und Sie hat eine biozide Wirkung. Biozid heißt abwehrend gegen Viruserkrankungen und Pilze. Daher ist die Kakaoschale auch oftmals in guten Rosendüngern enthalten.


Nehmen Sie Abstand von Rindenmulch oder geschreddertem Material. Dieses ist sauer und entzieht dem Boden Nährstoffe. Darüber hinaus bergen Rindenmulche noch die Gefahr des Einschleppens von Bodenpilzen. Diese Bodenpilze werden nicht gleich aber ca. nach drei Jahren ersichtlich und schwächen dann die Pflanzen.


Ein Grünmulch sieht nicht schön aus ist aber förderlich für die Bodengare. Dabei bitte darauf achten, dass Sie nur dünn aufzustreuen. Wem das nicht gefällt, kann es mit Kakaoschalen (COCOA) mischen.


Bei bestehenden Pflanzungen hilft Agrostim® SW (Bodendoktor) mit Gaben von 30 g/m² auf sandigen Böden und 60 -120 g/m² auf normalen und schweren Böden als Jahresgabe zur Verbesserung der Struktur des Bodens. Wer schon aufgedüngt hat kann ebenfalls mit Agrostim® SW (Bodendoktor) Fehler im Boden beheben.


Rosen lieben auch Ca, Mg und Si als Verbindungen. Daher sind Gaben von Agrostim® Z in Abständen von 3 Jahren förderlich, auch für die Verbesserung der Krümelstruktur des Bodens. Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit kann auch mit so einer Verbindung gespritzt werden. Dabei reicht ein Teelöffel Actical (Tribocare Calcite) auf  5 l Wasser aus. Selbst Frostschäden im Frühjahr können so rückgängig gemacht werden. Wenn dazu ein Spritzer Lignohumat™ B gegeben wird bekommen die Pflanzen ein herrlich festes Laub, das glänzt.


Wer immer mit Rosenrost, Sternrußtau, Mehltau und ähnlichem zu kämpfen hat sollte bis zur Revitalisierung seines Bodens schon ab Erstaustrieb (Mausohrstadium) vorsorgen. Niemöl mit Rimulgan hilft hier fantastisch in Dosierungen mit max. 5 ml/l Spritzbrühe.


Die kräftigenden Humin- und Fulvosäuren in Lignohumat™ B und auch Biolife A + Zink und Schwefel geben somit einen guten Start ins Frühjahr. Diese Produkte sollten entweder gemischt oder besser wechselseitig gegeben werden. Dabei reichen bei Lignohumat™ B 20 ml/10 l Spritzbrühe 14tägig aus und bei Biolife A + Zink und Schwefel sind es 100 ml/10 l Spritzbrühe. Kombiniert man beides sollte die Dosis halbiert werden. Dabei empfiehlt sich Biolife eher ab dem Mausohrstadium bis zum Frühsommer, während das Lignohumat™ B ganzjährig eingesetzt werden kann. Man braucht dabei nicht tropfnass spritzen, sondern nur benetzen. Zur Vitalisierung des Bodens sollte auch zwei bis drei Jahre Gaiasan, ein Cocktail aus verschiedensten Mikroben, eingesetzt werden. Die Mikroben in Gaiasan fressen Faulstellen im Boden weg, unterstützen nützliche Bodenpilze und die Wirkung von Agrostim® Z und Huminsäuren (Lignohumat™ B).


Wer sich für Homöopathie begeistern kann sollte wechselseitig in diese Spritzungen Biplantol Rosen NT einbeziehen und bei von ständigem Pilzbefall belasteten Beständen eventuell noch Biplantol Gemüse (früher mykos V). Aber auch andere Pilzmittel wie Lebermoos-Extrakt helfen.


Wer sparsam und noch nachhaltiger arbeiten möchte, für den empfehle ich zusätzlich den Einsatz von Netzmitteln. Dabei sollte aber auf natürliche Mittel zurück gegriffen werden. Wir haben dazu in unserer Palette CC-1000 auf natürlicher Stärkebasis. Schon 25 ml CC-1000 pro 5 l Spritzbrühe helfen.


Wer mit Niemöl mit Rimulgan seine Bestände gegen anfliegende Schädlinge schützt, macht gleichfalls eine Bekämpfung gegen Pilzkrankheiten und Virosen, wie oben schon beschrieben. Aber wie schon erwähnt, sollte Anfangs auf jeden Fall ab dem Mausohrstadium gespritzt werden.


Lästige Feinde, wie der Rosenbohrer können auch mit Niempresskuchen oder den längerfristig wirkenden Niem-Pellets abgewehrt werden. Die Inhaltsstoffe des Niems werden im Boden wirksam und Larvenstadien von Frassinsekten werden in der Entwicklung gehemmt bzw. kommen nicht zum Schlupf. Da die Bestandteile auch von den Pflanzen aufgenommen werden, erfolgt damit eine Eliminierung der in der Pflanze fressenden Rosenbohrer bzw. wiederum zumindest eine Beeinträchtigung Ihrer Fortpflanzungsfähigkeit. Das ist zwar auch eine längerfristige Anwendung aber dafür wirksam. Niempresskuchen wirkt je nach Witterung und Dosierung bis ca. 1 Monat im Boden, die Niem-Pellets bis zu ca. 2 Monaten. Die Behandlung sollte zur Sicherheit mehrfach im Jahr wiederholt werden. Dabei reichen durchschnittlich 30-50 g/m² Boden aus. Der Niempresskuchen kann zwischen den Rosen zum Schutz des dazwischen gepflanzten Bestandes genutzt werden, um Schnecken abzuwehren. Damit hat Niempresskuchen einen mehrfachen Sinn. Er wirkt aufgepudert gegen die Schnecke, beim Eindringen in den Boden gegen die Schädlinge und gegen Pilze und in der Zersetzung als organischer Dünger.


Übrigens bei Stecklingsbewurzelung von Rosen haben sich gut Mischungen von Agrostimulin + Lignohumat™ B und Humisol bewährt.


Viel Spass beim Ausprobieren. Wer noch Fragen dazu hat kann sich gern an uns wenden.


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