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Tipps für den Kartoffelanbau
Die Kartoffel ist zwar im Anbau in Deutschland zurückgegangen, aber immer noch eine interessante Kultur, bei der auch ohne Einsatz chemischer Mittel viel erreicht werden kann.

Dabei spielt zuerst die Saatgutbeize (Vorbehandlung des Ausgangsmaterials) eine wesentliche Rolle. Da meist Ausgangsmaterial zur Verfügung steht, welches nicht 100% gesund ist, sollte von einem Tauchen abgesehen werden. Beim Tauchen oder Ein-weichen können trotz beigefügter Behandlungsmittel Keime oder Sporen sehr schnell übertragen werden. Hier ist eine Spritzbehandlung sinnvoll.
Je nach Witterungsverlauf gibt es stärkere oder auch schwächere Effekte. Am stärksten sind die Effekte zu verzeichnen, wenn die Ausreifungszeit der Kartoffel in eher trockenen Jahren stattfindet. Wichtig ist bei der Arbeit mit Naturprodukten, diese nicht als "Eintagsfliege" anzuwenden, sondern kontinuierlich. Dabei sollte auf der gleichen Fläche, unabhängig welche Fruchtart angebaut wird, weiterhin nach dieser Methode verfahren werden (empfohlen werden mindestens 3 Jahre), damit sich die Bodenbiologie wieder aufbaut.
Die Vorbehandlung sollte mit Agrostimulin® + Lignohumat™B bzw. LignohumaxTM A/AM bzw. Humisol erfolgen. Auch eine Vorbehandlung mit Chitoplant hat sich als sinnvoll erwiesen. Sinnvoll ist der Einsatz eines Netzmittels auf Stärkebasis, um die Haftung an den Saatkartoffeln zu verstärken. Die von uns angebotenen Netzmittel Radopin bzw. CropCover 1000 sind bei der Saatgutbehandlung im Spritzverfahren ebenso wirksam, wie in der Blattbehandlung.
  1. Bei Reihenschluß (alle Pflanzen haben das Blattwerk ausgebildet) empfiehlt sich eine Behandlung mit Huminsäuren.
  2. Bei Blütebeginn sollte Agrostimulin® kombiniert mit Huminsäuren ausgebracht werden.
  3. Bei Knollenbildung sollte eine weitere Behandlung mit Huminsäuren kombiniert mit Agrostimulin® erfolgen.
Bei allen Behandlungen empfiehlt sich zur besseren Blatthaftung ein Netzmittel beizufügen.
Auswirkungen der Behandlung sind durch Gabe von Agrostimulin® + Huminsäuren eine gleichmäßigere Knollenverteilung (weniger Unter- und Übergrößen). Durch Einsatz von Lignohumax™AM entstehen weniger "Schalenplatzer", wenn nach einer Trockenperiode eine Regenperiode folgt, wie so oft in den letzten Jahren. Durch Einsatz der Huminsäuren wird ein gedrungenerer Aufbau des Krautes sowie ein besserer Nährstoffaufschluß erreicht. Durch Zugabe von natuVital wird der Kartoffelkäfer abgewehrt, es zeichnet sich ein geringerer Mehltaubefall ab und es werden deutlich höhere Ertragszuwächse verzeichnet.
Bei Auftreten von Krautfäule kommt diese durch die Behandlung mit Agrostimulin® + Huminsäuren später zum Tragen. Rhizoctonia solani kann in nicht so nassen Jahren deutlich reduziert werden durch Einsatz von Lignohumax™AM + Agrostimulin®.
Huminsäuren sind Humisol, LignohumatTM B, LignohumaxTM A und LignohumaxTM AM.

Empfehlungen im Garten- bzw. Privatbereich:
  1. Knollenbehandlung mit einer Lösung aus 1 ml Agrostimulin® + 5 g Lignohumax™AM + 50 ml Netzmittel auf 10 l Wasser. Die Knollen sollten mit dieser Lösung so besprüht werden, dass eine Filmausbildung um die gesamte Saatkartoffel gegeben ist.
  2. Bei Reihenschluß Spritzbehandlung mit 2 g Lignohumax™ AM + 50 ml Radopin auf 10 l Wasser bzw. 100 ml Humisol + 50 ml Radopin auf 10 l Wasser. Dieser Lösung 0,3% natuVital zugegeben vermindert den Be-fall mit Kartoffelkäfer und Mehltau.
  3. Bei Blütebeginn Spritzbehandlung mit 1 ml Agrostimulin® + 2 g Lignohumax™ AM + 50 ml Radopin auf 10 l Wasser bzw. 100 ml Humisol + 50 ml Radopin auf 10 l Wasser.
    Auch hier erhöht eine Zugabe von 0,3% natuVital die Abwehrmechanismen der Pflanze und erhöht zusätzlich den Ertrag.
  4. Bei Beginn der Knollenentwicklung Spritzung mit 100 ml Humisol + 50 ml Radopin auf 10 l Wasser.
Wenn nach der Blüte sehr nasses Wetter vorherrscht und die Gefahr von Krautfäule besteht empfiehlt sich eine weitere Spritzung mit Agrostimulin® in der in Punkt 3 angegebenen Dosis. Eine Düngung mit Condit®eco mit 100 - 200 g/m² erhöht das Ernteniveau und den Gesundheitszustand zusätzlich.

Anwendung im gewerblichen Anbau:
  1. Beizung des Saatgutes mit 10 ml Agrostimulin® + 500 g Lignohumax™AM/t Saatgut. Die angesetzte Lösung sollte ca. 30 l betragen. Dieser Lösung sollten als Haft-mittel 300 ml Radopin beigegeben werden.
    Bei Vorziehen des Saatgutes kann diese Behandlung kurz vor Ausbringung wiederholt werden. Bei dieser zweiten Behandlung sollte die Zugabe an Lignohumax™AM auf 100 g reduziert werden bzw. durch 3 l Humisol ausgetauscht werden.
  2. Bei Reihenschluß sollte mit 120 g Lignohumax™AM/ha gespritzt werden. Handelt es sich um Böden mit niedrigen Ackerzahlen von unter 20 - max. 30 sollte Lignohumax™AM nur mit 90 g/ ha gespritzt werden. Alternativ kann auch Humisol mit 2 l/ha zum Einsatz kommen. Beiden Lösungen sollte 0,5 - 1 l Radopin zugegeben werden.
    Eine zusätzliche Zugabe von 0,5 - 1 kg natuVital wirkt sich positiv verstärkend auf die Ertragserhöhung und die Abwehr von Schädlingen und Mehltau aus.
  3. Bei Blütebeginn sollte mit 7-10 ml Agrostimulin® (bei gut gedüngten Böden 15 ml Agrostimulin®) + 120 g Lignohumax™AM (auch hier bei leichten Böden reduzieren) sowie 0,5 kg natuVital gespritzt werden. Alternativ kann wiederum an Stelle von Lignohumax mit 2 l Humisol gearbeitet werden. Beiden Lösungen sollte 0,5- 1 l Radopin zugegeben werden.
  4. Bei Knollenausbildung ist eine weitere Spritzung mit 2 l Humisol + 0,5 l Radopin sinnvoll. Sollte nasses Wetter vorherrschen ist eine Zugabe von 10 ml Agrostimulin® sinnvoll für die Stabilisierung der Pflanzen gegen Krankheiten.
Wenn weder Stalldung noch Gülle verfügbar sind bzw. nahe oder in Wassereinzugsgebieten gearbeitet wird, empfiehlt sich der Einsatz von Condit® eco als vollwertigem organischen Langzeitdünger. Hier sollte bei Erstausbringung mit 1 t/ha gearbeitet werden. Je nach dem welche Kultur im Folgejahr angebaut wird, kann danach mit 0,5 - 1 t/ha und Jahr weitergearbeitet werden. Da Condit® eco "lebt", kann mit einer höheren Stickstoffausbeute, als im Dünger angegeben, durch die Nachlieferung auf bakterieller Ebene gerechnet werden. Bei kontinuierlichem Einsatz von Lignohumax™AM, Humisol oder Biol®ife kann auch mit reduzierten Gaben gearbeitet werden. Der Effekt des Aufbaus einer organisch-mineralischen Nährstoffgrundlage kann durch zusätzliche Ausbringung von Mikroorganismen (z.B. Nitro-Fix) verstärkt werden.

Die Anwendungen beziehen sich auf einen rein biologisch ausgerichteten Anbau. Bei Einsatz der Produkte im herkömmlichen Anbau kann mit geringeren Mengen, wie oben angegeben der Einsatz chemischer Mittel reduziert werden bei besseren Qualitäten und langfristig höheren Erträgen. Für Fragen dazu stehen wir ihnen gern zur Verfügung.

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